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Wie sag ich's dem Vater?




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Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon HelpHelp » Di 14. Aug 2018, 14:41

Jo PPL!

Mein Vater war schon immer beleibter - ich kenne ihn gar nicht dünn. Wahrscheinlich würde er dann auch einfach wegfliegen, wenn er abnehmen würde. Ich erwarte auch gar nicht, dass er wie ein Hering aussieht, aber langsam mache ich mir Sorgen:

Seit der HSV abgestiegen ist, lässt er sich total gehen und hat einiges zugelegt.
Ich erkenne ihn kaum noch und habe ihn beinahe Piggeldy genannt.

Das Schlimme ist aber, dass er das gar nicht erkennt... Ich dachte, es sei ihm klar, dass er richtig fett geworden ist.
Aber er macht nur große Augen, als spräche ich von jemand anderem als ich die 6XL erwähnte...

Wie mache ich ihm bewusst, dass er nun wirklich was ändern muss?
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von Anzeige » Di 14. Aug 2018, 14:41

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Re: Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon sageundschreibe » Do 16. Aug 2018, 12:11

Komisch, seit der HVS abgestiegen ist, bin ich rank und schlank geworden. Ich habe viel mehr Energie und Lebensfreude! Da ging das mit der Ernährungsumstellung ganz fix und foxi.

Na ja, vielleicht hat auch der Trick geholfen: Meine Mitbewohnerin Alfie hat mir eine selbstgetöpferte Müslischale geschenkt. Wenn man sie auf den Grund auslöffelt, steht am Boden: "Du bist so fett wie ein Krokodil." Das verdirbt mir immer die Lust auf eine 2. Portion. FDH eben.

Vielleicht kannst du deinem Vater ja ein neues Shirt schenken, unkommentiert, einfach so in XXXXXXL. Und dann wird es schon sehen, wie ihn andere sehen und wenn er reinpasst, wird er noch mehr erschrocken sein. Und das Beste: Du kommst um das Gespräch drumrum!

Wenn du ihn so richtig schockieren willst, schenk ihm das Shirt in XXXXXXXL. Aber nicht wenn er ein Herzinfarkt Risiko hat.
Der Mensch, der keine Probleme hat, hat schon verspielt.

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Re: Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon NinoPr » Do 27. Sep 2018, 11:45

Hast du eine Lösung dafür gefunden?
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Re: Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon Maxim » Mo 1. Okt 2018, 08:10

Puh, das ist ja wirklich eine ziemliche Herausforderung. Für mich klingt das ja schon teilweise so, wie wenn dein Vater eine leichte Form von Depression hat, wenn er sich so gehen lässt und überhaupt nicht mehr auf sich achtet.

Eventuell könntest du ihm ja dazu bewegen, dass ihr gemeinsam mit ein bisschen Bewegung und Sport beginnt, um langsam die vielen "X" loszuwerden.

Informiere dich doch vielleicht mal bei https://bauch-weg-tipps.net/erfahrungsb ... t-getestet über das Gymondo Programm, das kann man auch als unsportlicher Mensch beginnen und du wirst sehen, dass sich schon recht bald erste Erfolge zeigen werden.
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Re: Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon Blazing8 » Mo 4. Mär 2019, 15:08

Danke für die Infos!
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Re: Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon Sophia » Fr 22. Mär 2019, 11:46

Gewichtabnahme und Zunahme ist manchmal so ein schleichender Prozess, das es die Betroffenen wirklich nicht merken. Das ist sicher kein einfaches Thema, aber du willst es ja nicht ansprechen, um ihn zu ärgern, sondern aus Sorge. Es gibt glaub ich keinen hundertprozentig guten Weg. Im ersten Moment wird er verletzt sein. Versuche es einfach so behutsam und schlage ihn vielleicht auch Lösungswege vor.
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Re: Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon Weltraumpirat » Mo 25. Mär 2019, 12:51

Ich würde an deiner Stelle mit einem Arzt sprechen und Ihn dann auf die Gesundheitlichen Probleme hinweisen. Das er früher sterben könnte usw....
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Re: Wie sag ich's dem Vater?

Beitragvon Vermaelen » So 31. Mär 2019, 00:54

Ein richtig schwieriges Thema.

Bei meinem Vater war es auch so, dass er schon mal eine eher "schlechte" Phase hatte, da muss man dann doch ganz behutsam vorgehen, weil die Betroffenen das meist gar nicht so wahrnehmen und schon gar nicht hören wollen.

Ich musste ihn dann mal ganz dezent diese Website zeigen, dass er sich dafür interessierte und dann doch wieder etwas aus sich machen wollte.
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